Beiträge von chopperman

    Hab die Twin Otter schon in echt geflogen. Sehr laut auch ein bisschen unruhig aber urig zu fliegen. Ist noch so richtige Handarbeit ähnlich wie die Do 27. Sehr ulkiges Steuerruder, kommt mit einer Säule aus der mitte, daran schräg zur Seite das Steuerrad. Wenn man das Steuer an den Co-Piloten übergeben will, dann wird das Steuerrad einfach Richtung Co-Pilot herübergeschwenkt. Funktioniert aber einwandfrei. Das ist noch richtiges handgemachtes Fliegen, macht richtig Spaß.

    Hallo Matze


    Im Setting Professional Pilot ist das Handling extrem schwer. Ich kann mir kaum vorstellen, dass sich das in der Realität so anfühlt und funktioniert.

    Oh doch glaub es mir, ich habe es am eigenen Leib vor vielen Jahren selbst erlebt und bei meiner 30 jährigen Fluglehrer Laufbahn bei vielen Flugschülern. Der Hubschrauber ist nun mal ein vollkommen labiles Fluggerät, das erst mal beherrscht sein will. Auf Grund der Konstruktion kommt eine weitere Schwierigkeit auf Dich zu, dass ist die verzögerte Reaktion der Steuerfolgsamkeit. D.h. wenn Du eine Steuereingabe machst kommt die Reaktion des Hubis erst etliche Millisekunden später. Das macht es am Anfang so extrem schwer. Warum das so ist würde den Rahmen in diesem Forum sprengen, dazu braucht es längere Erklärungen.

    Ist übrigens nicht so schlimm wenn ein Heli mit falschem Sprit betankt wurde, denn die Turbinen fressen fasst alles was brennbar ist. Nur nicht unbedingt im Dauerbetrieb. Also wenn man mal so 500 l Otto Kraftstoff getankt wurde kann ich damit durchaus den Heli betreiben. Hab ich mindestens zweimal in meinem Fliegerleben gemacht. Am nächsten als Ersatzkraftstoff kommt "Diesel"

    Hallo Matze


    Bei Fragen zum Hochgebirgsflug könnte ich Dich unterstützen. Ich habe ca. 1500 Stunden Gebirgsflug mit Hubschraubern absolviert, 85% davon als Fluglehrer. Denke ,dass ich doch einiges an Erfahrung habe und so manche Situation erlebt aus der man lernen kann.

    Super Idee. Vor längerer Zeit habe ich etwas ähnliches gemacht, aber eher den direkten Kurs gewählt. die Flüge habe ich mit entsprechendem Kommentar und geschichtlichen Hintergründen hier im Forum veröffentlicht.

    Hi Martin

    Ich kenne Deine Nöte, war selbst viele Jahre Fluglehrer und habe viele Junge Leute ausgebildet und kenne deren Verzweiflung bei der Navigationsausbildung und dem erkennen sogenannter Landmarks. Hier heißt es Übung, Übung und auf einmal platzt der Knoten. Es gibt so gewisse Kniffe um es einem zu erleichtern Dinge aus der Karte den Dingen am Boden zuzuordnen. Dazu gehört, das die Karte nach der Flugrichtung ausgerichtet wird. Da das mit dem FS nicht geht, bediene ich mich folgendem Hilfsmittel. Auf einem zweiten Bildschirm öffne ich GOOGLE Earth drehe die Karte in Flugrichtung und plotte einfach meinen Flugweg mit. Eine Zitrone gibt es natürlich, wenn man den zweiten Bildschirm nicht hat ist es schlecht. Es gibt aber eine andere Möglichkeit wenn man Zugang zu Landkarten hat (mindestens Maßstab 1:500 000) geht das auch. Ich weiß, das ganze ist wirklich nicht ganz einfach, aber bessere Ratschläge fallen mir leider nicht ein.

    Hallo

    Dies Flüge stellen schon recht viel fliegerische Erfahrung voraus. Du solltest schon ein wenig über Navigation wissen um mit diesen Programmpunkt fertig zu werden. Die Wildnis Flüge sind nicht einfach, aber wenn man ein bisschen Übung hat werden sie durchaus realisierbar und machen Spass. Vielleicht versuchst Du es mal mit der Flugschule macht Spass und bring einem den Flugsimulator näher.

    Ist schon komisch. Obwohl beim Start des FS immer die Fehlermeldung kommt: Der Computer erfüllt für dieses Spiel nicht die geforderten Voraussetzungen. Läuft alles einwandfrei und ich habe noch nicht einen Absturz (mit dem Flugzeug schon) zu verzeichnen. Ist schon eine komische Welt des Flugsimulators.

    Ich denke nicht das die blöd sind. Viele Flugzeughalter lassen sich genau diese 3 Instrumente als Backup- oder Notinstrumentierung einbauen. Habe selbst vor nicht allzu langer Zeit in einer Cessna 182 mit genau dieser Instrumentierung gesessen. Denn Du weißt sicherlich das nach Generatorausfall (was garnicht so selten ist) ein Garmin 1000 einen Akku sehr schnell leer zieht. Diese 3 Instrumente brauchen aber keinen Strom und funktionieren so einwandfrei. Also machen sie dann doch Sinn. Also klare Empfehlung.
    Habe selbst mal einen Generatorausfall gehabt und war froh das die Stromunabhängigen Instrumente funktionierten und ich mir den Strom für Funk, Fahrwerk und Klappen sparen konnte

    Auch beim FSX kann man rechtzeitig die ATIS (Automatic Terminal Information Service) Frequenz abhören. dort bekommt man die Flugplatz Wetter Daten und die im Betrieb befindliche Landebahn. Dies kann bequem vor ToD erfolgen. Dann hast Du alles wissenswerte was für den Anflug gebraucht wird.

    Fin Number sind die beiden letzten Buchstaben der Kennung, also bei D-ABMS wäre es dann MS.

    Hallo Sunflyer,


    Das stimmt eigentlich nicht ganz. Die Finn number ist immer das gesamte Kennzeichen und da in einigen Ländern diese Kennzeichen sehr lang sind, kann die Flugsicherung sich aus Zeitgründen auf die letzten Zeichen als Rufnummer nehmen. Also in diesem Fall DMS also 3 Ziffern. Sind mehrere LFZ mit gleichen Endziffern vorhanden muß das gesamte Kennzeichen verwendet werden. Nur die Flugsicherung ist berechtigt während eines Funkgespräches als erste die Abkürzung zu gebrauchen.
    Um solche Dubletten zu vermeiden werden in der Berufsfliegerei Flugnummern verwendet. Hier hat jede Fluggesellschaft ihre eigene wiedererkennbare Bezeichnung. Beispiel Air Berlin AB1234.
    Die sogenannte Fin number ist das entsprechende Länderkennzeichen, in dem das Luftfahrzeug zugelassen ist und muß vollständig im Flugplan hinterlegt werden neben der Flugnummer.

    Wie sind denn die Erfahrungen mit X-Plan allgemein? Ich trage mich mit dem Gedanken mir den X-Plan 11 anzuschaffen, denn der FSX kommt doch langsam in die Jahre und je mehr Addons dazukommen umso problematischer wird er.